Störungen der Sexualität gehören zu den häufigsten
psychosomatischen Krankheitsbildern unserer Zeit. Für die Betroffenen
sind sie sehr häufig mit einem erheblichem Leidensdruck und deutlichen
Auswirkungen auf das allgemeine Gesundheitsempfinden verbunden. Ihr Anteil
an hausärztlichen Konsultationen wird auf 20 – 25 % geschrätzt, was
den nachfolgenden Überweisungsbedarf an weitere Facharztgruppen ahnen
lässt.
Obwohl den meisten BehandlerInnen die hohe Prävalenz von Sexualstörungen
mittlerweile sehr bewusst geworden ist, fühlen viele Kolleginnen und Kollegen
sich unsicher beim Ansprechen des Themas Sexualiträt und nicht ausreichend
kompetent in der sexualmedizinischen Beratung. Auch die Tatsache, dass von
sexuellen Störungen zumeist die Partnerschaft des oder der Patientin in
Mitleidenschaft gezogen wird und deshalb der Partner oder die Partnerin
in die Behandlung mit einbezogen werden müsste, ist für viele Ärztinnen
und Ärzte ungewohnt und verunsichernd.
Deshalb ist der Bereich der sexuellen Gesundheit in der rärztlichen
Praxis bis heute häufig nur ein Randthema. Und das, obwohl hier oft
schon mit wenigen Mitteln viel erreicht werden kann – nicht zuletzt auch
mit positiven Auswirkungen für die Arzt-Patienten-Beziehung. Insgesamt
bietet die Sexualmedizin eine interessante Ergränzung und Erweiterung
der rärztlichen Kompetenz für fast alle Fachgebiete.
Genaue Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer(pdf).